Willkommen im Detektivbüro XY!

Wie schön, dass Ihr vorbeischaut – Lisa und Pieri, die beiden Detektivfreunde, erwarten Euch auf diesen Seiten! Hier erfahrt Ihr einiges Wissenswertes über die Arbeit des Detektivbüros XY. Lisa und Pieri geben Euch aber auch wertvolle Tipps, wie Ihr selbst zu richtigen Spürnasen werden könnt.
Damit Ihr diesen detektivischen Spürsinn auch trainieren könnt, findet Ihr hier regelmäßig Rätselaufgaben und Knobeleien. Wenn Ihr zum Beispiel oben auf die Webcam klickt, könnt Ihr schauen, ob Euren Detektiv-Augen auch nichts entgeht … Denn denkt daran, einem guten Detektiv entgeht auch nicht das kleinste Detail!

Also, viel Spaß hier im Detektivbüro XY und viel Erfolg beim Lösen kniffliger Rätselfälle!

Das Rätsel der Woche

Die Proben von ,Spontano Airport‘ liefen gut. Die Bandmitglieder hatten die drei Lieder einstudiert, die bei der Umfrage die meisten Stimmen erhalten hatten. Außer dem Affenlied, versteht sich. Jetzt waren sie dabei, einige Beatles-Songs einzuüben. Die Idee war Pieri gekommen, nachdem Lisa und er dem Polizisten Herrn Winter bei der Aufklärung des Autodiebstahls geholfen hatten. Bald sollte an der Eichendorffschule wieder einmal eine besondere Veranstaltung stattfinden. Ein Wissenschaftler namens Dr. Frederick Burchardi, der für einige Monate als Gast des Museums in der Stadt war, hatte sich auf Drängen von Herrn Böllheim, der mit dem Museumsdirektor befreundet war, bereit erklärt, einen Vortrag über die Kultur der mittelamerikanischen Maya zu halten. Auch die Eltern der Schüler waren dazu eingeladen. Direktor Böllheim hatte die Kinder von Spontano Airport gebeten, im Vorprogramm mit einigen Liedern für gute Stimmung zu sorgen. Es gab zwar noch die eine oder andere Unsicherheit, die sie bis zu diesem Auftritt ausbügeln mussten, aber im Großen und Ganzen konnte sich ihre Musik hören lassen. Miriam war von ihrem Fortschritt so begeistert, dass sie vorgeschlagen hatte, während einer Probe Aufnahmen zu machen. „Vielleicht begegnet uns ja doch irgendwann ein Musikproduzent, der uns zu Ruhm und Ehre verhelfen will und eine Probeaufnahme von uns braucht“, hatte sie gesagt und damit für großes Gelächter unter ihren Freunden gesorgt.
 
Die Zeit bis zur heutigen Probe verbrachten Pieri und Lisa im Detektivbüro. Sie waren in ihre Hausaufgaben vertieft, als Miriam hereinschneite. „Habt ihr einen Moment Zeit?“, fragte sie und ließ sich auf einen Stuhl plumpsen. Pieri und Lisa schoben ihre Hefte zur Seite. „Klar.“ Miriam zog einen MP3-Player aus der Tasche. „Ich habe heimlich ein Gespräch mitgeschnitten und wüsste gern, was ihr davon haltet.“ „Aber…“ „Ich weiß, ich weiß“, unterbrach Miriam Lisas Einwand. „Man darf nicht heimlich andere Leute aufnehmen. Das war auch gar nicht so geplant, sondern hat sich spontan ergeben. Am besten erzähle ich euch die ganze Geschichte.“ Miriam hatte ihren MP3-Player mit in die Schule gebracht, um wie angekündigt während der Bandprobe Aufnahmen zu machen. Nach der Schule ging sie in den Waschraum der Mädchen, um sich die Hände zu waschen.
 
Zur selben Zeit waren zwei weitere Schülerinnen im Raum. Sie hörten nicht, dass Miriam hereinkam, und unterhielten sich über den Kabinenrand hinweg. „Ich glaube, die beiden waren aus der Oberstufe. Auf jeden Fall klangen sie wie ältere Schülerinnen“, berichtete Miriam. „Das Merkwürdige war, dass sie sich in irgendeiner seltsamen Sprache unterhielten. Ich glaube, dass es eine Geheimsprache war. Es klang auf jeden Fall nicht wie etwas, das ich schon mal gehört habe. Ich wurde neugierig. Aber so sehr ich mich auch anstrengte, ich konnte kein Wort verstehen. Und dann fiel mir mein MP3-Player ein. Also hab ich einfach auf den Aufnahmeknopf gedrückt. Hört euch das mal an.“ Sie drückte die Abspieltaste. „Utund wetenn Katathataritinata dotoch mitit detem Ditiretektotor retedetet?“, ertönte die Stimme eines Mädchens. "Ditie itist vitiel zutu atabgeteletenkt voton deten Kotommetentataren itim Itinteternetet“, antwortete ihre Freundin. Dann war wieder die Stimme des ersten Mädchens zu hören: „Hotoffetentlitich. Wetenn meiteinete Eteltetern voton detem Ketelleter eterfatahreten, hatabete itich Hautausatarretest, bitis itich mitit detem Atabiti fetertitig bitin.“
 
„Das klingt wirklich wie eine Geheimsprache“, bestätigte Lisa. „Um etwas zu verstehen, müssten wir die Aufnahme noch einmal anhören. Aber ich weiß nicht, ob das fair ist. Wir wollten doch schließlich auch nicht belauscht werden.“ „Ich glaube, diesmal sollten wir eine Ausnahme machen“, wandte Pieri ein. „Wenn ich mich nicht irre, habe ich zwei oder drei Wörter verstanden. Und die bringen mich zu der Überzeugung, dass es sich hier um eine Detektivangelegenheit handelt.“ Lisa ließ sich breitschlagen. Miriam spielte die Aufnahme noch einige Male ab. „Na gut, Pieri“, gab Lisa zu. „Das ist wirklich eine Angelegenheit für uns. Es sieht so aus, als seien wir der Lösung um den heimlichen Kellerbesucher etwas nähergekommen.“ „Jetzt spannt mich doch nicht so auf die Folter!“, forderte Miriam, die trotz aller Wiederholungen kein Wort verstanden hatte. „Was haben die Mädchen gesagt?“
 
-------------------------------------------------
Die Auflösung findest du, wenn du auf dieser Seite weiter herunter scrollst.
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Bei ihrer Geheimsprache wiederholten die Mädchen jeden Selbstlaut (also a,e,i,o,u) mit einem „t“ davor. Aus „Direktor“ wurde dadurch „Ditiretektotor“ usw. Das ganze Gespräch lautete:
Mädchen 1: „Und wenn Katharina doch mit dem Direktor redet?“
Mädchen 2: „Die ist viel zu abgelenkt von den Kommentaren im Internet.“

© 2014 Helmut Lingen Verlag GmbH, Köln Impressum